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3. Die richtige Ausrüstung

Die Frage nach der richtigen Ausrüstung treibt besonders in den Anfangstagen die meisten angehenden Sportfotografen um. Dabei ist leider eines vorweg zu sagen: Ja, Sportfotografie ist technisch anspruchsvoll und eine gewisse Mindestaustattung für zuverlässig gute Bilder leider bei den meisten Sportarten unumgänglich.

Kauft man seine Ausrüstung allerdings mit Bedacht, lässt sich durchaus bares Geld sparen. Viele Einsteiger begehen anfangs den Fehler, erst zaghaft zu investieren – etwa in Objektive, die zwar günstig sind, sich dann aber schnell als untauglich erweisen. Früher oder später landen die meisten so schließlich doch bei etwas höherpreisigen Linsen – hätten aber eine Fehlinvestition vermeiden können. Weiß man was man sucht, sind Gebrauchtangebote außerdem oft eine sinnvolle Alternative zum Neukauf. Gerade Objektive haben, werden sie ordentlich behandelt, eine extrem hohe Lebenserwartung. Bei Gehäusen ist dank des technischen Fortschritts der Preisverfall dagegen umso größer, hier lassen sich ebenfalls Schnäppchen machen.

Beim Gebrauchtkauf im Internet sollten natürlich gängige Regeln beachtet werden, besonders wenn es sich um Privatgeschäfte handelt. Speziell bei Kameragehäusen sollte auf die Zahl der Auslösungen geachtet werden, da Verschlüsse in der Regel nur auf eine gewisse Zahl ausgelegt sind und die Wahrscheinlichkeit eines Defekts mit jeder weiteren Auslösung steigt. Wen möglich, sollte man die korrekte Funktion vor dem Kauf selbst überprüfen. Wird die Gebrauchtware bei gewerblichen Händlern gekauft, müssen diese in der Regel eine gesetzliche Gewährleistung anbieten. Der Kauf von privat ist daher meist günstiger, aber auch riskanter.